Babymassage
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WARUM BABYMASSAGE?

- Unterstützung & Stärkung der Gesundheit
- Förderung der seelisch-körperlichen Entwicklung
- Förderung der Durchblutung der Haut
- Förderung der Motorik & Muskelentwicklung
- Training der Gelenke durch Bewegungsübung
- Erinnerungen an den Mutterleib - Verstärkung des Geborgenheitsgefühls
- Beruhigung & Entkrampfung
- Der Schlaf kann vertieft werden
- Verstärkung der Eltern-Kind-Beziehung
- Besseres Erkennen & Verstehen
- Vertrauen ins Kind gewinnen
- Beobachten der kindlichen Reaktionen - wird von Hebammen, Kinderärzten & Gynäkologen empfohlen
- ZEIT FÜR’S KIND HABEN!

WIE WIRD DAS BABY MASSIERT? Das Baby wird an einem ruhigen, warmen und möglichst vertrauten Ort mit reichlich Öl massiert. Es wird regelmässig und ruhig gestreichelt, mit sanftem Druck. Der Druck ist bestimmt und ist dem Druck vom Mutterleib ähnlich. Die Massage findet auf dem Boden oder auf dem Schoss statt, somit wird ein enger Kontakt zum Kind gewährleistet. Für das vollständige Massageprogramm mit anschliessendem Bad werden ca. 45-70min benötigt. Mit der Massage kann direkt nach der Geburt begonnen werden, so kann sich das Kind schnell daran gewöhnen und gut entspannen. Das Kind soll in einer ruhigen Phase massiert werden, damit es anfangs positive Erfahrungen machen kann. Newar ist ein Volksstamm in Nepal, die ihre Babys und Mütter täglich mehrmals massieren.      

GESCHICHTE DER BABYMASSAGE

Nicht ganz Nepal kennt die Babymassage, hauptsächlich das Gebiet Kathmandu, wo die Newar leben. In diesem Gebiet werden die Kinder auf öffentlichen Plätzen – wo die Wärme der Sonne vorhanden ist - massiert. Jung und Alt wird massiert, sowie die Mutter und die schwangere Frau. Das frisch geborene Baby und die Mutter im Wochenbett werden von der Hebamme begleitet, solange die Frau das möchte. Sie wird in Ruhe ihr Kind kennenlernen und die Massage teils von der Hebamme und später noch von ihrer Mutter lernen. Der Vater versorgt die allenfalls schon grösseren Kinder in dieser Zeit. Mit der Massage wird direkt nach der Geburt begonnen, 2-3mal am Tag, ursprünglich gilt die Massage als Sicherheit und Hygiene in Nepal. Es wird keinerlei therapeutische Ausrichtung beschrieben. Die Newar fragen nie warum massiert wird, es gehört dort zum täglichen Leben, so, wie wenn wir uns täglich 3mal die Zähne putzen oder uns waschen. Frau Scheibler-Shrestha hat die Massage nach Europa gebracht, sie hat sie wenig abgeändert, nicht die Massage oder die Grundschritte, sondern den europäischen Bedingungen und Wünschen angepasst. Sie musste sich lange damit auseinandersetzen und benötigte fast 20Jahre dafür um die Europäer dafür zu begeistern, denn viele fragten: wozu Massage? Diese Frage kannte sie nicht… Sie setzte sich mit Gynäkologen, Kinderärzten und Hebammen zusammen und definierten ihre Massage nach den westlichen Bedürfnissen. Die Fachpersonen kamen auf viele gemeinsame Nenner wie: die intrauterinen Erinnerungen (in der Gebärmutter, während der Schwangerschaft) werden beim Kind hervorgerufen, dadurch kann der verlorene Halt zurückgegeben werden. Die heilsame Wirkung der Babymassage ist dort seit Jahrhunderten bekannt. Babyblues und Bauchkoliken sind diesen Völkern fremd.
> siehe auch: über mich "Auszug aus meiner Seminararbeit"